Altodijo  der Kammerchor

Odysseus und die Navischlampe

Ein Film von Paul Lakarotte

Drehbuch: Anette Noll

 

Musik: Altodijo

 

Handelnde Personen


Odysseus - ein etwas orientierungsloser Kettenraucher

Gisela - ein aufmerksamer Schutzengel

Rolf - ihr Gatte, ein wohlwollender Förderer des Tankinhalts

Thomas - ein begabter Pianist mit positiver Ausstrahlung

Alina - seine Liebste, eine schlafende Nymphe

Johannes - ein Rätsel lösender Geduldsmensch

Paul - ein bärtiger Schläfer ( mit Karotte )

Anette - eine aufmerksame Beobachterin

Sabine - eine arbeitsame Dame, die immer den Überblick behält

Bine - eine sich nach dem Meer und der Insel verzehrende Sirene

Vera - ein gefallenes Mädchen und eine begnadete Übersetzerin

Gitte - eine liebenswerte Erschöpfte mit großem Herz

Petra - ihre Schwester, eine fähige Finanzjongleurin

Dieter - Petras Gatte, der Aufnahmeleiter

Alex - eine betörende Sirene

Jörg - ihr Liebster, der Hundeführer

Annika und Stella - Alex' bezaubernde Töchter

Woltär - ein weißbärtiger Philosoph

Anna - die Jüngste der Sirenen

Christopher - ein eifriger Anbeter der jungen Sirene

Dr. Watson - ein windschnittiger Begleiter

und

die Navischlampe - eine (inzwischen heisere) Lady, die Odysseus mit Vergnügen in die

Irre führt

 

Handlung

 

Noch vor Morgengrauen bricht eine Gruppe sangesfreudiger Optimisten in Richtung Westen auf. Doch Odysseus zieht die Reise mit diversen Rauchzeichen künstlich in die Länge. Allerdings läuft die Damenwelt auch bei jeder Gelegenheit, um sich die Nase zu pudern...

Als es bereits scheint, als sei das Ziel in greifbarer Nähe, schlägt die perfide Navischlampe

unbarmherzig zu: das Schiff der Sänger irrt durch diverse unwegsame Gegenden.

Bei der endlich erfolgten Ankunft bricht Hektik aus, da man die wartenden lieben Freunde nicht enttäuschen möchte. Dann allerdings ist erst einmal alle Ungemach vergessen, man ergibt sich Wein und

Gesang.

Im Folgenden läßt die Navischlampe Odysseus und die tapferen Reckinnen und Recken weiter in der Fremde umherirren. Nach ausgiebigem Gesang und manchem Glas Wein kann die erschöpfte Gruppe nach tränenreichem Abschied endlich die Heimreise mit dem schlingernden Schiff antreten.

Doch wieder schlägt das Schicksal zu: Odysseus kann den bereits gebunkerten Proviant nicht bezahlen und muß vom edlen Rolf ausgelöst werden. Aber der Ansturm der Schiffe auf der Heimreise nach Ithaka verhindert, daß die Verzweifelten ihr Heim erreichen. Das rettende Ufer, wo der Lotse für die letzte Überfahrt wartet, kann nur mit großer Verzögerung gefunden werden. Nach unendlich erscheinenden Stunden, Wasser und Essen gehen zur Neige, es wird bereits gelost, welcher der vom Schicksal Gebeutelten als Erster verspeist wird, kommen die unternehmungslustigen Sänger endlich auf Ithaka an und werden von ihren daheimgebliebenen Liebsten in die Arme geschlossen.

Was für ein Abenteuer!

 

Danke, ich hatte wieder eine tolle Zeit mit euch!

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